ÜBUNGSWEG - Arbeit und Meditation in Gemeinschaft + Telepathie-Abwehr

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ACHTSAMKEIT

ÜBUNGSWEG

An der Basis unseres Geistestrainings stehen die Meditation und die fortwährende Achtsamkeit. Für den Einstieg in die penible Arbeit der Auflösung von Begehren und Abneigungen verwenden wir verhältnismäßig schwach emotional behaftete Übungsobjekte (Wach- Schlafrhythmus, Ernährung, Genussmittelkonsum sowie Hygiene und Ordnung in der Gemeinschaft). Sie bieten uns gute Chancen erste Erfolge auf dem Gebiet der Auflösung von Begehren und Abneigungen zu erzielen. Diese Praxis stattet uns mit wertvollen eigenen grundlegenden Erfahrungen in der Auflösung von Begehren und Abneigungen aus. Sie stellt uns auf eine feste Basis. Unsere physische und geistige Gesundheit erfahren sofort eine Stärkung, was unserer Praxis zusätzliche Kraft verleiht. Aus den in diesem Zuge gemachten positiven ersten Erfahrungen erwächst ganz natürlich eine große Neugier, mit der wir uns nun der Auflösung des emotional sehr stark behafteten sexuellen Begehrens zuwenden können.

Darüber hinaus umfasst unser Training den Erwerb von umfangreichen Kenntnissen über die Forschungen hinsichtlich Klimawandel, Ökosysteme, Ressourcenverbrauch, Weltraum, Medizin sowie umfangreiche Kenntnisse hinsichtlich der Entwicklung in der Technik usw. sowie über die markanten Ereignisse in der politischen Menschheitsgeschichte. Auf diese Weise bringen wir unsere Kenntnisse über die Realitäten in der Welt und unser Verständnis dieser Realitäten auf ein hohes Niveau. Wir sehen uns zu diesem Zweck regelmäßig gemeinschaftlich Dokumentarfilme an (Beispiele siehe unter „DOKUMENTARFILME“).

Meditation

Wir setzen unseren Geist ein, um die Wahrnehmungen, die uns unsere Sinneneindrücke vermitteln, eingehend zu betrachten. Das sind einerseits Sinneneindrücke, die Ereignisse in unserer Umwelt zur Ursache haben und andererseits Sinneneindrücke, die Ereignisse in unserem Körper oder Geist zur Ursache haben. Wir schulen unsere Wahrnehmungsfähigkeit und betrachten unsere Sinneneindrücke genau, so dass unser Bild von der Realität immer vollständiger wird und wir mit der Zeit zu einer immer angemesseneren Verarbeitung dieser Wahrnehmungen gelangen. Wir schulen uns in der Beobachtung des Körpers, der Gefühle, der Geisteszustände und aller Phänomene, denen wir begegnen. Wir betrachten unsere Ängste, Begierden und Abneigungen und lernen mit immer wieder neuen Augen zu sehen. Wir setzen dazu einen Teil der Übungsanweisungen aus dem buddhistischen Geistestraining ein.
Dazu gehören „Die Vier Verankerungen der Achtsamkeit". Als umrahmende Orientierungshilfen dienen das „Sutra von der Kenntnis des besseren Weges alleine zu sein" und das „Pranjaparamita-Herz-Sutra".

Die Betrachtung der NICHT-SELBST-NATUR ist dabei für uns von großem Nutzen. Auf der Basis der Einsicht in die NICHT-SELBST-NATUR alles Existierenden kann auch das ZÖLIBAT mit einem Gefühl der wirklichen Befreiung realisiert werden.

Die erste sehr wohltuende Wirkung der Betrachtung der NICHT-SELBST-NATUR alles Existierenden besteht für uns Menschen darin, dass die scharfe Trennlinie, die unser Geist zwischen uns und allem anderen gezogen hat, wieder weicher wird. Wir erleben wieder mehr und mehr unsere Eingebundenheit in das universelle Ganze der Existenz. Unsere Angst isoliert zu sein schwindet mehr und mehr und wir fühlen uns wieder mehr und mehr mit unseren Mitmenschen sowie mit der Natur verbunden. Wir erkennen in unseren Mitmenschen wieder mehr und mehr unsere Brüder und Schwestern. Selbst in den Bäumen im Wald und in den Blumen auf der Wiese erkennen wir mehr und mehr unsere Brüder und Schwestern. Sie alle Teilen das Schicksaal der Existenz mit uns.

Je mehr wir uns mit der NICHT-SELBST-NATUR alles Existierenden anfreunden können, umso leichter fällt es uns auch uns von Anhaftungen und Abneigungen zu lösen.

Reflektion über die eigene Meditation und Achtsamkeitsübung
Wir reflektieren immer wieder unsere Erfahrungen, die wir während der Meditation und der Achtsamkeitsübung gemacht haben, um unser Bewusstsein sowohl für die Erfolge als auch für die Misserfolge zu stärken und persönliche Potentiale für die nächste Meditation und für die kontinuierliche Achtsamkeitsübung aufzuspüren. Wir fassen auch die Meditationsanweisungen und Orientierungshilfen, die wir aus dem Buddhistischen entnehmen und anwenden, immer wieder kritisch ins Auge und suchen sie zu ergründen.

Die Meditation ist die Basis auf der wir uns von inneren Zwängen befreien und die folgende durch Gesundheit und Freude gekennzeichnete Lebensweise verwirklichen können:

Grundhaltungen im Miteinander

  • Weder Gleichheit noch Verschiedenheit


  • Akzeptanz


  • Mitleiden bei materiellem Mangel unseres Bruders/unserer Schwester


  • Mitfreude an der Freude unseres Bruders/unserer Schwester


  • Wir geben jede Konkurrenz und jedes Konkurrenzdenken auf. Stattdessen entwickeln wir Freude am Miteinander und am gemeinsamen Erledigen von Aufgaben.

 

Wach- Schlafrhythmus

Unser Wach- Schlafrhythmus orientiert sich an dem Hell- Dunkelrhythmus der von uns bewohnten Zeitzone (siehe Arbeitstag). Auch der energiesparenden Maßnahme von Sommer- und Winterzeit stehen wir positiv gegenüber.

Ernährung

Drei Mahlzeiten pro Tag (kein Zwischenverzehr an arbeitsfreien Tagen)

Vollwertige Ernährung (biologisch, wenn möglich)

Unser Verzehr an Fleisch, Wurst und Fisch ist gegenüber dem durchschnittlichen Verzehr in der Bevölkerung deutlich reduziert. Wir achten darauf, dass der Erhalt unserer Gesundheit sichergestellt bleibt. Wir beobachten beide Aspekte genau.

Wir verwirklichen Freiheit vom Begehren nach Würz- und Süßmitteln. Wir verwenden:

  • keine Würzmittel, keine Geschmacksverstärker etc.,

  • keine Süßmittel.

Wir achten darauf ganzjährig nicht über die Grenze unserer Sättigung hinaus zu essen. Da alle Speisen, die wir zubereiten, einen natürlich guten Geschmack haben, ist unsere Achtsamkeit täglich aufs Neue gefordert. Die Geschmacksvielfalt unserer Gerichte ist nahezu grenzenlos da nie nach Rezepten, sondern immer nur nach dem Frischezustand der Vorräte gekocht wird. Auf diese Weise verderben bei uns keine Nahrungsmittel. Wir führen bei der Zubereitung unserer Mahlzeiten nie ein Abschmecken durch, weil im biologischen Anbau gewachsenes Gemüse einen hervorragenden natürlichen Geschmack hat. Die Zubereitung unserer Mahlzeiten ist sehr einfach und energiesparend. Es mag vorkommen, dass die zubereitete Speisenmenge gelegentlich etwas zu knapp bemessen ist. Wir wollen vermeiden, dass Reste auf dem Tisch zurück bleiben. Bei den Mahlzeiten sind wir schweigsam, achtsam und teilen miteinander, was auf dem Tisch steht. Wir messen der ganzjährigen Kontinuität in dieser Praxis einen hohen Wert bei. Fastenzeiten gehören hingegen nicht zu unserem Übungsprogramm.

Genussmittel - - - Drogen

Wir verwirklichen Freiheit vom Begehren nach Genussmitteln und Drogen und entsagen dem Genuss von:

  • Süßigkeiten und Gebäck,

  • Tein,

  • Koffein,

  • Nikotin,

  • Alkohol,

  • allen anderen Mitteln/Substanzen, die das Bewusstsein verändern.

 
Sexuelles Begehren

Wir verwirklichen Freiheit vom Begehren nach sexueller Betätigung:

  • Wir geben jede sexuelle Betätigung auf. (Näheres siehe unter  „ZÖLIBAT“)


Dokumentarfilme

Dokumentarfilme auf der Grundlage von Forschungen leisten einen wichtigen Beitrag, um ein realistisches Weltbild zu gewinnen. Das beinhaltet Dokumentarfilme über die Erforschung aller Ökosysteme, die Klimaforschung, die Erforschung der Abhängigkeit der Arten voneinander, den zunehmenden Mangel an Ressourcen wie Energie, Wasser, Nahrungsmittel und Boden, die demographische Entwicklung der Erdbevölkerung, die Technik, die Medizin, die Weltraumforschung, die weltweite Rüstungsentwicklung und vieles mehr. Auch Dokumentarfilme über den Vietnamkrieg, den Holocaust usw. gehören mit zum Programm. Wir werden unsere Kenntnisse hier auf ein hohes Niveau bringen und halten.

Wer zweisprachig ist, kann die Gelegenheit nutzen, um diese Dokumentarfilme in seiner Zweitsprache zu sehen und zu hören. Dadurch gewinnt die Gemeinschaft an Sprachkompetenz. Sie kann so zu einem kompetenten Anbieter im Bereich Übersetzung und Dolmetschen werden.

Studium

Ganz gleich, welches Alter wir erreichen, wir werden wenig Freude an unserem Leben haben, wenn wir ständig krank sind. Krankheit nimmt uns die Energie, die notwendig ist, um unsere kraftvolle Praxis aufrechterhalten zu können.

Die meisten Krankheiten sind auf eine ungeschickte Lebensführung zurück zu führen. Man spricht dann von Zivilisationskrankheiten. Darüber hinaus hat jeder Mensch seine spezifischen körperlichen Schwachpunkte.

Es wird daher empfohlen eingehend Literatur aus den Ernährungswissenschaften und aus der Naturheilkunde zu studieren und dabei die persönlichen gesundheitlichen Probleme als Ausgangspunkt zu wählen, um herauszufinden, durch welches Fehlverhalten ein vorhandenes Gesundheitsproblem verursacht oder begünstigt wird. Das ist eine sehr spannende und dankbare Aufgabe, die kein Arzt für uns erfüllen kann. Dieses Studium trägt dazu bei, dass wir unsere Anhaftung an falsche Lebensweisen aufgeben und wieder gesund werden können. Darüber hinaus entlasten wir unseren Körper von nicht notwendigen Medikamenteneinnahmen.

Hygiene, Schonung von Ressourcen

Die Gemeinschaftsmitglieder reinigen ihren Wohnbereich regelmäßig in angemessener Weise. Alle Wohnräume werden zu allen Jahreszeiten gut gelüftet.

Nur Aufenthaltsräume und im Krankheitsfall auch Schlafräume dürfen beheizt werden (max. 15 °C).

Ein effektives Küchenmanagement sorgt dafür, dass nicht mehr Speisen zubereitet werden, als tatsächlich benötigt werden (es sollen keine Reste auf dem Tisch zurückbleiben).

Ordnung und Systematik sind nicht nur für unsere meditative Praxis, sondern auch für alle anderen Bereiche unserer kommunalen Tätigkeit wesentlich (von der Buchführung im Büro bis hin zur Abfallverwertung).

Freizeitaktivitäten

Wir sind geboren, um zu leben.


Allerdings leben wir konstruktiv und achtsam mit dem Sportsgeist Herausforderungen anzunehmen und dem ausdauernden Willen sie bestehen zu wollen. Das gilt auch für unsere Freizeitaktivitäten. Wir gestalten daher unsere Freizeitaktivitäten achtsam und konstruktiv. Unsere Freizeitaktivitäten verbinden Körper und Geist und fördern deren Harmonie. So stärken wir unsere Körper-Geist-Einheit, Willenskraft und Konzentration sowie unsere Fähigkeit zur Entspannung. Wenn wir die für die Freizeitaktivitäten verwendete Zeit klar begrenzen und ausnahmslos alle Ruhezeiten einhalten, dann unterstützt die daraus für uns erwachsende Energie unsere meditative Arbeit. Wir können uns für unsere Freizeitaktivitäten an kompetenten Vorbildern orientieren.

Drei Beispiele:

 











 Qi Gong
 
Hong Kong Cancer Fund
 http://www.cancer-fund.org/en/?m=1

 
 
 
 
 

Arbeitsfreie Tage

An arbeitsfreien Tagen sind bei jeder Wetterlage Tageswanderungen in der freien Natur sehr zu empfehlen, da sie unsere Praxis sehr fördern.

 
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